Emotionale Mimik: Trauer

Trauer

Jeder Mensch empfindet Emotionen. Der Evolution ist es zu verdanken, dass jede Person auf der ganzen Welt Emotionen gleich darstellt und zwar über die Mimik als eine Expression. Irrelevant, ob der Mensch in Uganda, Japan, Amerika oder Indien lebt. Die Fähigkeit, die sieben Grundemotionen darzustellen und zu deuten, ist stets vorhanden. Die sieben Grundemotionen sind Freude, Trauer, Ekel, Wut, Überraschung, Angst und Verachtung. 

Um erfolgreich Mimik lesen zu können, bedarf es lediglich einer relativ kurzen Übung, da in unserem Gehirn die Information über das Aussehen der Expression bereits von Geburt an gespeichert ist.

Allgemeine Informationen zu dem Thema finden Sie hier: http://www.hannesrehbein.de/neues/2015/8/27/mimik-der-spiegel-der-emotionen.

Jeden Freitag erklärt Ihnen das Team von Rehbein personal coaching eine Grundemotion und ergänzende Aspekte in den Bereichen der Emotionen, Mimik und Körpersprache.

Jeder Mensch verfügt über 43 Gesichtsmuskeln, um damit sämtliche Gesichtsausdrücke darzustellen. Einige Muskeln lassen sich einfach kontrollieren, andere nahezu gar nicht. 

Trauer ist eine von sieben Grundemotionen. Grob definiert entsteht dieses Gefühl, wenn die betroffene Person etwas vermisst. Dies kann eine Mensch, ein Tier oder ein Gegenstand sein. Aber auch das Nichterreichen eines Ziels kann Trauer auslösen. Während Emotionen wie Wut, Angst, Überraschung und Ekel uns während der Evolution des Menschen geholfen haben, zu überleben, hat Trauer in Stresssituation eher kontraproduktiv gewirkt. Wir werden bei Trauer langsam und unaufmerksam, da wir im übertragenen Sinne leicht in Gedanken versinken und uns in dem Moment unbetroffene Dinge eher unwichtig erscheinen. Der Sinn der Trauer besteht darin, verstärkt nachzudenken, was man hätte anders machen können, um denselben Fehler nicht zu wiederholen. Zusätzliche ist Trauer ein essentielles Element, Erlebnisse zu verarbeiten und daraus gestärkt hervorzugehen.

Mimisch zeigt sich eine traurige Expression durch Bewegung am Mund, Kinn und den Augenbrauen. 

In voller Ausführung dieser Mimik bewegen sich die Mundwinkel nach unten und der Kinnbuckel wird etwas angehoben. Dadurch wirkt das Kinn ein wenig runzelig. Zusätzlich bewegen sich die Augenbrauen auf der Innenseite zusammen und nach oben. Ein besonderes Merkmal hierbei ist die Stirn. Dort bilden sich ebenfalls Mimikfalten, allerdings nicht wie beim Augenbrauen anheben, über die gesamte Fläche, sondern nur mittig. Dies ist auch ein guter Indikator, ob ein Mensch tatsächlich Trauer empfindet oder dies lediglich vortäuscht.

Im Verhältnis zu Wut, Angst, Verachtung oder Überraschung zeigt sich Trauer als Emotion relativ lange. Sobald die Emotion zu einer Stimmung wird, kann man einen andauernden Ausdruck von Traurigkeit erkennen. Diese ist dann oft nur teilweise oder schwach ausgeprägt, beispielsweise in den Augenbrauen. Manchmal erkennt man diese Stimmung auch nur an der Körpersprache oder an der Artikulation. Leises, langsames und undeutliches Sprechen ist ein Anzeichen von Trauer. Während die Menschen damals mit Traurigkeit gezeigt haben, dass sie Zuneigung brauchen, sieht man heute immer öfter, dass sich die Menschen daraufhin zurückziehen und eher versuchen alleine zurecht zu kommen.

Nächste Woche geht das Team von Rehbein personal coaching genauer auf die Mimik Wut ein, erklärt welche Muskeln aktiviert werden und welches die verlässlichen Muskeln sind, um diese Emotion zu identifizieren.