Wovon träumen Sie?

Um sich gesund und fit zu fühlen und bereit für Veränderungen zu sein, steht die Erfüllung von Ihren Grundbedürfnissen an oberster Priorität. Dazu gehören Schlaf, Essen und Trinken. Angefangen mit dem Schlaf ergibt sich schon für viele ein Defizit. Es wird behauptet, nicht genügend Zeit für Schlaf zu haben und andere Dinge werden als wichtiger erachtet. Generell sollten Sie als erwachsener Mensch zwischen sieben und acht Stunden schlafen. Denn im Schlaf entspannen sich Körper, Geist und Seele. Direkt verbunden mit dem Schlaf ist das Träumen. Auch wenn sich Menschen unterschiedlich stark an ihr Geträumtes erinnern, arbeitet das Gehirn eines jeden während der Schlafphase. Studien ergaben, dass die Gehirnaktivität in der Nacht sogar höher ist, als am Tag. Somit ist der Schlaf und das Träumen nicht nur essentiell notwendig für Ihre Gesundheit, sondern auch für Ihr Gehirn und die Leistungsfähigkeit dessen. 

Auch wenn sich Menschen unterschiedlich häufig und stark an Ihre Träume erinnern, beispielsweise erinnern sich Frauen häufiger an Träume als Männer, verarbeiten sie das Erlebte während der Schlafphase. Studien haben ergeben, dass die meisten Träume in der Phase des REM-Schlafs anzusiedeln sind. Dieser ist gekennzeichnet durch erhöhten Blutdruck und Puls sowie schnelle Augenbewegungen und nimmt etwa 20-25 Prozent des gesamten Schlafes eines Erwachsenen ein. In dieser Schlafphase sind ebenfalls die Klarträume positioniert, in welchen der Träumer den Traum bewusst als solchen erleben kann und die Erlebnisse teilweise sogar steuern kann. 

Die Funktion von Träumen ist auch heute noch stark umstritten. Seit den 50er-Jahren ist allerdings klar, dass die Schlafphase nicht ausschließlich als Wartemodus des Gehirns zu beschreiben ist. Die Gehirnströmungen während der Nacht sind messbar, Träume passieren somit tatsächlich im Kopf und werden nicht von den Träumern frei erfunden. Allerdings ist während einer Traumphase das Zentrum für Emotionen bedeutsamer für Entscheidungen, als sonst der präfatorale Cortex, welcher Menschen zu rationalen Handlungen bringt. So kann es sein, dass ein sonst vernünftiger Mensch im Traum zu einem aggressiven Straftäter wird. 

Wenn wir träumen, verarbeiten wir das Erlebte emotional. Dabei hängen die Themen unserer Träume von der Art der Tätigkeit, den damit verbundenen Emotionen und dem zeitlichem Bezug ab. Zusätzlich nehmen äußere Reize wie vorbeifahrende Autos oder das Klingeln des Weckers Einfluss auf unsere Träume. Auch während des Schlafs auftretende Bedürfnisse wie Hunger werden in unsere Träume integriert. Genauso kann das geträumte Erlebnis auch Einfluss auf unseren Körper nehmen; Herz- und Atemfrequenz verändern, unsere Augen oder den Körper bewegen lassen. 

Zu den verschiedenen Hypothesen in Hinsicht auf die Bedeutung von Träumen gehen die Ansichten weit auseinander. Eine mögliche Funktion ist die Verfestigung des Gedächtnisses und die Reifung des Gehirns. Begründet wird durchs durch die deutlich höhere REM-Schlafphase bei Neugeborenen und Kindern. Andererseits können Träume auch zur Bereinigung des Gedächtnisses da sein und uns Erlebnisse verarbeiten und vergessen lassen. Manche Forscher sind ebenfalls der Meinung, in der Nacht verarbeiten und lösen wir Probleme mit einer besonderen Kreativität, die wir tagsüber nicht aufweisen. Sicher ist, dass Träume für Menschen eine essenzielle Bedeutung haben, auch wenn wir uns nicht immer an sie erinnern. Das Gehirn arbeitet auch während der Ruhephase des Körpers.

Ausreichend Schlaf unterstützt Sie dementsprechend nicht ausschließlich bei der Entspannung für Körper, Geist und Seele, sondern ist auch ein wichtiger Faktor für Ihre Gehirnfunktion. Achten Sie darauf, im Durchschnitt mindestens sieben bis acht Stunden täglich zu schlafen, um eine gute Grundlage für Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Wohlbefinden zu bilden. 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne jederzeit an das Team von Rehbein personal coaching.


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