Mindmapping ist nicht nur Schülersache

 https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/26/MindMapGuidlines.JPG

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In der Schule haben wir sie kennengelernt, die Mindmap. Kaum ein Schüler ist sich über die Effektivität bewusst und nimmt die Aufgabe, eine Mindmap zu erstellen, ernst. Doch es zeigt sich immer wieder, dass so eine Map eine der effektivsten Möglichkeiten ist, die Gedanken zu sortieren und visualisieren. 

Diejenigen, die nicht wissen, was eine Mindmap ist, können sich das Konstrukt wie das Herz-Kreislauf-System vorstellen. In der Mitte steht das Hauptthema, das Herz. Davon gehen Venen und Arterien ab, welche sichwieder in mehrere kleinere Blutgefäße teilen. 

Angenommen Sie haben eine Idee, die Sie umsetzen wollen. Dies könnte ein Projekt sein, wie beispielsweise die Gestaltung eines neuen Kartenspiels. Zuerst ist es sinnvoll alle Ideen, die Sie in den Kopf bekommen, aufzuschreiben. Sobald Sie genug Begriffe haben, teilen Sie diese in mehrere Überbegriffe ein. In unserem konkreten Beispiel könnten die Punkte „Gestaltung“, „Inhalt“, „System“, „Produktion“ und „Verkauf“ lauten. 

Schreiben Sie jetzt auf ein leeres Papier das Hauptthema in die Mitte, umkreisen Sie dieses oder heben Sie es farblich hervor. Zeichnen Sie fünf Linien von der Mitte ab, sodass jede in eine andere Richtung zeigt. An diese Linien schreiben Sie die fünf oben genannten Unterpunkte. Nun steht an jeder Linie ein Unterpunkt, davon können Sie ebenfalls mehrere Striche ziehen und dem Thema passende Begriffe zuordnen. So entsteht beiläufig ein Strukturbild, welches Ihnen hilft, Ihr Projekt zu visualisieren.

Im ersten Moment klingt diese Arbeit sehr langweilig und unwichtig, doch wenn Sie sich diese Mindmap an die Wand hängen, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontane und neue Ideenansätze direkt mit aufzunehmen. So behalten Sie zum Einen den Überblick und haben zum Anderen einen Leitfaden, der Ihnen hilft, notwendige Schritte nicht zu vergessen.


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