Feedback als nützliche Stütze

Feedback

Nach Beendigung einer Arbeit, auf die man stolz ist, gibt es nichts Besseres als Lob und Anerkennung dafür zu bekommen. Allerdings ist ein gutes Feedback bei einer schlechten Arbeit eher zerstörerisch oder ausbremsend, als vorteilhaft. Denn woher soll man wissen, wo die eigenen Fehler liegen? Bei einer andauernden Arbeit passiert es häufig, dass der Fokus im Detail liegt und der Überblick für das Wesentliche verloren geht. Daher ist ein objektives Feedback essenziell für den Erfolg einer einzelnen Person, eines Teams oder eines ganzen Unternehmens. 

Zunächst ist es wichtig zu wissen, was für verschiedene Varianten des Feedbacks es gibt. Ein Feedback ist nichts weiter als eine Meinung oder ein Ratschlag. Dies kann zu jeder Zeit einer Entwicklungsphase passieren. Allerdings ist zu sagen, dass sich ein unpassender Hinweis destruktiv auf die Arbeit auswirken und schnell entmutigen kann. Es kann auch sein, dass es die Person auf den falschen Weg bringt. Daher ist es relevant zwischen einem positiven/negativen und einem guten/schlechten Feedback unterscheiden können.

Ein positives oder negatives Feedback ist sehr wertvoll, wenn es um Persönlichkeits- oder Produktentwicklung geht. Ein guter Ratschlag entsteht aber nur, wenn die Person wirklich Ahnung von der Materie hat und fähig ist, rational, realistisch und objektiv zu denken. Zusätzlich ist das Timing von immenser Bedeutung. Ein negatives Feedback, an einem schlechten Zeitpunkt, kann die Person gegenüber leicht in den falschen Hals bekommen. Schnell wird ein gut gemeinter Rat zu einer persönlichen Auseinandersetzung. Daher ist es hilfreich darauf achten, seine Meinung nur dann zu äußern, wenn die andere Person die Hilfe auch sucht. Zusätzlich ist es wichtig, negative Feedbacks nicht mit schlechten Ratschlägen zu verwechseln. Ein negatives Feedback ist konstruktiv und kann helfen, Fehler auszubessern oder Prozesse zu optimieren. Ein schlechtes Feedback wirkt sich negativ auf die Person, den Arbeitsprozess oder das Produkt aus. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Die Person könnte keine Ahnung von der Thematik haben oder will sich selber einen Vorsprung verschaffen und gibt daher absichtlich falsche Tipps. Vielleicht ist der Feedbackgeber auch mit dem falschen Fuß aufgestanden und findet heute allgemein alles schlecht. 

Achten Sie darauf, in welchem Verhältnis Sie zu der anderen Person stehen. Könnte die Person ein Konkurrenzdenken Ihnen gegenüber haben? Der Psychologe Allen McConnella von der Universität in Miami fand heraus, dass fremde Personen, zu denen wir keinen persönlichen Bezug haben, sehr nützliche Ratgeber sein können. Menschen neigen für gewöhnlich dazu, objektiv und hilfsbereit zu sein, wenn es sie nicht selber betrifft. 

Haben Sie ein Projekt in der Umsetzungsphase und suchen objektive Meinungen oder Ratschläge um neue Denkanstöße zu bekommen? Das Team von Rehbein personal coaching unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer persönlichen Ziele.