Wie gut können Sie sich durchsetzen?

Durchsetzen

Viele Menschen kennen das Problem, dass sie in einem Meeting oder mit Freunden zusammen sitzen und ihre Worte in der Gesprächsrunde vollkommen untergehen. Irrelevant, wie laut Sie reden, Ihre Meinung wird bestenfalls kurz wahrgenommen und danach nicht weiter verfolgt. Ihnen fehlt die Durchsetzungskraft und Sie fühlen sich deshalb nicht ernst genommen. Es gibt Wege, die Ihnen dabei helfen können, solche Situationen in Zukunft zu besser zu meistern.

Es wird von einem guten Durchsetzungsvermögen gesprochen, wenn die betroffene Person sich den eigenen Interessen, Zielen und Absichten bewusst ist, diese verfolgt und auch bei Widerstand für sie einsteht. Aus diesen Aspekten abgeleitet, lässt sich darauf schließen, dass durchsetzungsstarke Menschen eine gute Selbstreflexion haben, da sie sich ihrer Ziele bewusst werden und diese im Auge behalten. Zusätzlich ist es von Vorteil ein gewisses Maß an Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein aufzuweisen, um gegen Widerstand von außen ankämpfen zu können.

Im Folgenden werden einige Tipps aufgefasst, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Gedanken zur Geltung zu bringen.

  1. Richtige Anordnung Ihrer Argumente: Überlegen Sie sich vorab einige Argumente die für Ihre Idee sprechen. Hier gibt es zwei beliebte Varianten. Zum einen können Sie mit dem schwächsten Argument anfangen und offenbaren nach und nach ein stärkeres Argument. Zum anderen gibt es die Variante, das stärkste Argument als Erstes zur Geltung zu bringen, danach die schwächeren und als Letztes das Zweitstärkste.
  2. Die richtige Körpersprache: Versuchen Sie eine unsichere Körperhaltung zu vermeiden, dazu gehören beispielsweise verkrampfte Schultern, ein fehlender Blickkontakt, die Hände in den Hosentaschen, ein unsicherer Gang oder ein fehlendes Lächeln. All das suggeriert Unsicherheit oder Nervosität. Versuchen Sie stattdessen, Stärke zu zeigen, indem Sie mit einer kräftigen Stimme reden, ruhig und elegant gestikulieren, eine aufrechte Körperhaltung einnehmen und Ihrem Gesprächspartner ausreichend Blickkontakt entgegen bringen. 
  3. Zeigen Sie Verständnis: Sie sollten ruhig erwähnen, dass Sie die Idee Ihres Gegenübers gut oder interessant finden. Zeigen Sie Verständnis für seinen Gedankengang. Durch offenbarte Empathie und emotionale Intelligenz ist Ihr Gegenüber offener für Ihre eigenen Ideen und Argumente. 
  4. Verzichten Sie auf den Konjunktiv: Hätte, würde, könnte oder eigentlich sollte in Ihrem Wortschatz nie auftauchen. Denn diese Wörter signalisieren Schwäche Ihrerseits. Welcher Geldgeber würde schön gerne hören, dass Ihre Idee „erfolgreich sein könnte“?
  5. Aufgaben ablehnen: Lernen Sie, Nein zu sagen. Ein Geben und Nehmen ist unter Kollegen eine wertvolle Handhabung, doch sollten Sie ausgelastet sein oder kommen alle immer zu Ihnen, ist es von Vorteil, Nein sagen zu können. Zum einen nutzen Ihre Kollegen Sie nicht weiter aus, zum anderen werden Menschen, die auch Nein sagen können, eher geachtet.

Beherzigen Sie diese Punkte und üben Sie in jeder möglichen Situation, diese umzusetzen. Sie werden schon sehr bald einen Erfolg verbuchen können. Lassen Sie sich nicht unterkriegen, wenn Sie bei den ersten Versuchen nicht siegreich hervorgehen, denn jede Niederlage macht Sie stärker!

Haben Sie Interesse daran Ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, um dadurch neue Wege zu gehen und erfolgreicher im Privat- und Berufsleben zu sein? Dann kann das Team von Rehbein personal coaching Ihnen dabei helfen, dieses Ziel greifbar werden zu lassen.