Kreativität, ein Schaffensprozess

Kreativität

Allgemein wird Kreativität als Erschaffung neuer brauchbarer Formen definiert. Allerdings wird dies häufig mit Innovationen verwechselt. Viele Menschen halten sich für unkreativ, da sie der Meinung sind, dass sie nichts erfinden können, was nicht schon existiert. Es ist richtig, dass für neue Erfindungen ein kreatives Denken erforderlich ist, jedoch werden die Idee und die Umsetzung einer technischen, sozialen oder wirtschaftlichen Neuerung als Innovation bezeichnet. Um kreativ zu arbeiten, wird weitaus mehr benötigt als der reine Erfindergeist.  Es geht darum, Lösungsmöglichkeiten zu finden, wenn ein Problem das Vorankommen behindert. Kreativität setzt voraus, dass in fantasievoller, gestaltender Art gedacht wird. Beispielsweise die Idee, Gegenstände zu zweckentfremden.

Dass Kreativität im Kopf entsteht, ist den Meisten bewusst. Doch was genau passiert während dieses Prozesses? Diese Frage haben sich Forscher gestellt. Folgend führten sie diverse Tests durch, um zuerst festzustellen, welcher Bereich im Gehirn für Kreativität verantwortlich ist. Überraschenderweise haben sie keine eindeutigen Aktivitätsareale entdecken können. Vielmehr wurden mehrere Hirnregionen bei einem kreativen Schaffensprozess aktiviert. Eine weitere interessantere Entdeckung bezieht sich auf die Geschwindigkeit, in der das Gehirn arbeitet. Dort wurden bei kreativeren Menschen rasch wechselnde Geschwindigkeiten der Hirnströme gemessen. Auf Basis dieser Tatsache wurde deutlich, dass kreative Prozesse aus mehreren Phasen bestehen sollten. In jeder Phase kann so das volle Potenzial genutzt werden kann, da das Gehirn beim Analysieren oder bei Brainstorming unterschiedlich schnell arbeitet. 

Ein bekanntes Beispiel ist das Drei-Phasen-Modell in Anlehnung an Graham Wallas. In diesem wird beschrieben, dass in der ersten Phase die Problemanalyse und Zieldefinition stattfindet. Sind diese Punkte definiert, startet die intuitive Phase. Als Zweites wird alles aufgeschrieben, was den Personen in den Sinn kommt, ohne abzuschätzen, wie realistisch die Umsetzung ist. Als Drittes folgt die kritische Phase. Jetzt werden die gesammelten Ideenkritisch begutachtet und hinterfragt, um eine optimale Lösung zu finden. Die Vorteile dieser Strukturierung liegen darin, dass den Personen klar vor Augen geführt wird, wie das Problem und wie die Lösung aussehen. Außerdem werden Ideenfindung und Bewertung getrennt, um möglichst viele Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Mit dieser Technik haben Sie, besonders in kleinen Gruppen, die Möglichkeit, schnell und kreativ Lösungswege zu entwickeln. Wichtig ist es, dass bei der Ideenfindungsphase andere Ideen nicht kritisiert werden. In dem Fall geht es weniger darum, ausschließlich ideale Einfälle beizutragen. Viel wichtiger ist, dass Gruppenmitglieder durch die Ideen anderer einen plötzlichen Geistesblitz bekommen und dadurch eine exzellente Lösung parat haben. Dies kann dadurch geschehen, dass ein anderer eine bestimmt Bewegung macht oder ein Wort sagt. Das eigene Unterbewusstsein registriert es, verknüpft es mit alten Erinnerungen und lässt die Lösung des Problems plötzlich bewusst werden. Das Team von Rehbein personal coaching ist vor Kurzem HIER näher auf das Thema Unterbewusstsein eingegangen.